Verwöhnende Ölbäder für seidenweiche Haut
Gönnen Sie Ihrer Haut ein Wellness-Erlebnis der besonderen Art mit einem pflegenden Ölbad. Während klassische Badeformen wie Schaumbäder oft austrocknen können, bieten Ölbäder intensive Feuchtigkeit und Pflege, die besonders in der kalten Jahreszeit wahre Wunder wirken. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die pflegenden Eigenschaften von Ölbädern, die besten Öle für verschiedene Hautbedürfnisse und wie Sie das perfekte Ölbad zubereiten.
Die wohltuende Wirkung von Ölbädern auf die Haut
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Bädern mit Schaum oder Salzen bieten Ölbäder einen besonderen Vorteil: Sie versorgen die Haut während des Badens mit reichhaltigen Lipiden und wertvollen Pflegestoffen. Diese legen sich wie ein schützender Film auf die Haut und bewahren sie vor dem Austrocknen. Besonders für trockene, schuppige oder gereizte Haut sind pflegende Badeöle daher eine ideale Wahl.
Die wichtigsten Vorteile von Ölbädern auf einen Blick:
- Intensive Feuchtigkeitsversorgung der Haut
- Stärkung der natürlichen Hautbarriere
- Reduzierung von Hauttrockenheit und Juckreiz
- Beruhigende Wirkung bei Hautreizungen
- Angenehmes Hautgefühl ohne Spannungsgefühl nach dem Bad
Bei regelmäßiger Anwendung von Ölbädern wird die Haut spürbar geschmeidiger und widerstandsfähiger. Die im Öl enthaltenen Lipide dringen tief in die oberen Hautschichten ein und unterstützen die Regeneration. Ein weiterer Pluspunkt: Nach einem Ölbad ist das Eincremen oft nicht mehr nötig, da die Haut bereits optimal mit Feuchtigkeit versorgt ist.
Die besten Öle für Ihr individuelles Ölbad
Nicht jedes Öl eignet sich gleichermaßen für ein Ölbad. Je nach Hauttyp und gewünschter Wirkung sollten Sie unterschiedliche Öle wählen. Hier eine Übersicht der beliebtesten Badeöle und ihrer speziellen Eigenschaften:
Mandelöl – der sanfte Klassiker für empfindliche Haut
Mandelöl zählt zu den beliebtesten Grundlagen für Ölbäder. Es ist besonders mild und daher auch für empfindliche und Babyhaut geeignet. Reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren, spendet es intensive Feuchtigkeit und beruhigt gereizte Hautpartien. Seine leichte Textur zieht schnell ein und hinterlässt keinen unangenehm fettigen Film auf der Haut.
Jojobaöl – die ausgleichende Pflege für Mischhaut
Jojobaöl ähnelt in seiner Zusammensetzung dem natürlichen Hautfett und wird daher besonders gut von der Haut aufgenommen. Es wirkt regulierend auf die Talgproduktion und eignet sich damit hervorragend für Mischhaut. Ein besonderer Vorteil: Jojobaöl hat eine lange Haltbarkeit und wird auch bei längerer Lagerung nicht ranzig.
Arganöl – das Kraftpaket für reife Haut
Das aus Marokko stammende Arganöl ist ein wahres Wundermittel für reife und anspruchsvolle Haut. Sein hoher Gehalt an Antioxidantien und Vitamin E schützt die Haut vor freien Radikalen und unterstützt die Regeneration. Regelmäßige Ölbäder mit Arganöl können Fältchen mildern und der Haut neue Elastizität verleihen.
Kokosöl – der exotische Feuchtigkeitsspender
Mit seinem charakteristischen Duft verwandelt Kokosöl jedes Bad in ein tropisches Erlebnis. Die enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren haben antimikrobielle Eigenschaften und können bei Hautproblemen wie Akne oder Pilzinfektionen unterstützend wirken. Bei Raumtemperatur ist Kokosöl fest – für ein Ölbad sollten Sie es daher vorher leicht erwärmen.
Nicht zu vergessen sind auch weniger bekannte Öle wie Sesamöl, das in der ayurvedischen Tradition für warme Winterbäder geschätzt wird, oder Traubenkernöl, das mit seinen Polyphenolen besonders bei der Hautregeneration hilft. Diese Vielfalt ermöglicht es, Ölbäder ganz nach individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen.
So bereiten Sie das perfekte Ölbad zu
Die richtige Zubereitung eines Ölbades ist entscheidend für die optimale Wirkung. Mit diesen Schritten gelingt Ihr entspannendes Pflegeerlebnis garantiert:
- Die Wassermenge anpassen: Füllen Sie die Badewanne nicht zu voll. Optimal ist eine Wasserhöhe, bei der Ihr Körper gerade bedeckt ist.
- Die richtige Temperatur wählen: Zu heißes Wasser belastet den Kreislauf und trocknet die Haut zusätzlich aus. Eine angenehme Temperatur von 36-38°C ist ideal.
- Öl richtig einbringen: Geben Sie 3-5 Esslöffel Ihres gewählten Öls unter fließendes Wasser. Für eine bessere Verteilung können Sie das Öl vorher mit etwas Milchpulver oder flüssigem Honig vermischen.
- Wasserbewegung erzeugen: Rühren Sie das Wasser mit der Hand um, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt.
- Die optimale Badezeit: Ein Ölbad sollte nicht länger als 15-20 Minuten dauern, um die Haut nicht zu stark aufzuweichen.
Nach dem Bad tupfen Sie Ihre Haut am besten nur sanft trocken, anstatt sie kräftig zu rubbeln. So bleibt ein Teil des pflegenden Ölfilms erhalten. Wenn Sie mögen, können Sie anschließend noch eine leichte Körperlotion auftragen, um die Pflegewirkung zu verstärken.
Ein Tipp für Vielbader: Wer regelmäßig Ölbäder nimmt, sollte die Badewanne danach gründlich reinigen, da sich sonst mit der Zeit ein Ölfilm bilden kann. Eine Mischung aus warmem Wasser und Spülmittel entfernt Ölreste effektiv.
Ölbäder mit ätherischen Ölen anreichern
Um die wohltuende Wirkung Ihres Ölbades zu verstärken, können Sie es mit ätherischen Ölen anreichern. Diese verbinden die pflegende Kraft des Basisöls mit aromatherapeutischen Effekten. Wichtig dabei: Ätherische Öle nie direkt ins Badewasser geben, sondern immer mit einem Trägeröl vermischen!
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Folgende ätherische Öle eignen sich besonders gut für Ölbäder:
- Lavendel: Entspannend und schlaffördernd, ideal für Abendbäder
- Rose: Pflegend für reife Haut und stimmungsaufhellend
- Eukalyptus: Belebend und wohltuend bei Erkältungen
- Orange: Stimmungsaufhellend und belebend
- Sandelholz: Erdend und sinnlich, mit pflegender Wirkung für trockene Haut
Für ein aromatherapeutisches Ölbad mischen Sie etwa 10-15 Tropfen des gewählten ätherischen Öls mit zwei Esslöffeln eines Basisöls. Diese Mischung geben Sie dann unter fließendes Badewasser. So können Sie gezielt auf Ihre momentane Stimmung oder körperliche Verfassung eingehen.
Wer es besonders komfortabel mag, kann auf fertige Ölbad-Sets zurückgreifen, die bereits optimal aufeinander abgestimmte Öle und Zusätze enthalten. Diese sind besonders für Einsteiger eine gute Wahl.
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DIY-Ölbadrezepte für verschiedene Bedürfnisse
Mit einfachen Zutaten können Sie individuelle Ölbäder für spezifische Bedürfnisse selbst herstellen. Hier drei bewährte Rezepte:
Entspannendes Lavendel-Ölbad
Dieses Ölbad ist perfekt nach einem stressigen Tag und fördert einen erholsamen Schlaf:
- 3 EL Mandelöl
- 1 EL Honig
- 10 Tropfen Lavendelöl
- 5 Tropfen Bergamotteöl
Alle Zutaten gut vermischen und unter fließendes Badewasser geben. Besonders wirksam ist dieses Bad etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen.
Winterliches Wärme-Ölbad
Bei kaltem Wetter oder beginnender Erkältung spendet dieses Bad wohltuende Wärme:
- 2 EL Sesamöl (wärmend nach ayurvedischer Tradition)
- 1 EL Jojobaöl
- 7 Tropfen Orangenöl
- 5 Tropfen Zimt- oder Ingweröl
Die Öle vermischen und ins Badewasser geben. Für zusätzliche Wärme kann die Badewassertemperatur etwas höher sein als üblich. Dieses Bad ist besonders in der kalten Jahreszeit ein wahrer Genuss.
Regenerierendes Hautpflege-Ölbad
Bei sehr trockener oder schuppiger Haut hilft dieses intensive Pflegebad:
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Sheabutter (leicht erwärmt)
- 1 TL Vitamin E-Öl
- 5 Tropfen Rosenöl
Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen, bis die Sheabutter vollständig eingearbeitet ist. Diese reichhaltige Mischung unter das Badewasser rühren und 15-20 Minuten entspannen. Die Hautpflege nach dem Vollbad wird dadurch besonders effektiv.
Besondere Tipps für ein optimales Ölbad-Erlebnis
Um das Maximum aus Ihrem Ölbad herauszuholen, beachten Sie diese zusätzlichen Tipps:
- Hautbürsten vor dem Bad: Eine sanfte Trockenbürstung vor dem Ölbad entfernt abgestorbene Hautschüppchen und verbessert die Aufnahme der pflegenden Öle.
- Ambiente schaffen: Gedämpftes Licht, angenehme Musik und vielleicht eine Duftkerze verstärken den Entspannungseffekt.
- Ausreichend trinken: Stellen Sie ein Glas Wasser oder Kräutertee neben die Badewanne, da warme Bäder den Körper dehydrieren können.
- Badezusätze kombinieren: In geringen Mengen können Sie Ihr Ölbad mit anderen natürlichen Zusätzen wie Milchpulver oder Honig ergänzen.
- Nachruhen: Planen Sie nach dem Bad etwa 30 Minuten Ruhezeit ein, damit die Pflegewirkstoffe optimal einziehen können.
Besonders wichtig ist auch die Regelmäßigkeit: Ein Ölbad pro Woche reicht bereits aus, um die Hautqualität spürbar zu verbessern. Bei extremer Hauttrockenheit, etwa im Winter, können Sie die Häufigkeit auf zwei Bäder pro Woche erhöhen.
Für wen sind Ölbäder besonders geeignet?
Während fast jeder von einem Ölbad profitieren kann, gibt es einige Personengruppen, für die diese Pflegeform besonders wertvoll ist:
- Menschen mit trockener Haut: Die intensiv pflegenden Lipide im Ölbad sind ideal für trockene, schuppige oder juckende Haut.
- Personen mit Hauterkrankungen: Bei Neurodermitis oder Psoriasis können Ölbäder Linderung verschaffen und Juckreiz reduzieren (nach Rücksprache mit dem Arzt).
- Reife Haut ab 40+: Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger eigene Lipide. Ölbäder können diesen natürlichen Mangel ausgleichen.
- Gestresste Personen: Die Kombination aus Wärme, pflegenden Ölen und ätherischen Zusätzen macht das Ölbad zu einer wirksamen Anti-Stress-Anwendung.
Vorsicht ist geboten bei akuten Hautinfektionen, offenen Wunden oder Fieber. In diesen Fällen sollten Sie vor einem Ölbad ärztlichen Rat einholen.
Fazit: Ölbäder als ganzheitliches Pflegeerlebnis
Ölbäder sind weit mehr als nur eine Pflegeanwendung – sie vereinen intensive Hautpflege mit Entspannung und Wohlbefinden. Die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten aus Basis- und ätherischen Ölen erlauben eine individuelle Anpassung an Ihre jeweiligen Bedürfnisse. Ob zur Hautpflege, zur Entspannung oder als kleines Wellness-Ritual zwischendurch – ein Ölbad ist immer eine gute Idee.
Gönnen Sie Ihrer Haut regelmäßig diese besondere Pflegeauszeit und erleben Sie den Unterschied: seidenweiche, geschmeidige Haut, die auch bei kaltem Wetter oder Heizungsluft ihre natürliche Feuchtigkeit bewahrt. Ihr Körper und Ihre Sinne werden es Ihnen danken!
+ Wie oft sollte man ein Ölbad nehmen und wie lange darf man darin baden?
Ein Ölbad sollten Sie idealerweise einmal pro Woche nehmen, um Ihre Haut optimal zu pflegen. Bei sehr trockener Haut oder im Winter können Sie die Häufigkeit auf zwei Bäder pro Woche erhöhen.
Empfohlene Produkte zu Ölbad
Die optimale Badezeit beträgt 15-20 Minuten. Längeres Baden weicht die Haut zu stark auf und kann den gegenteiligen Effekt haben. Die Wassertemperatur sollte dabei zwischen 36-38°C liegen – zu heißes Wasser belastet den Kreislauf und trocknet die Haut zusätzlich aus.
Für Ihr Ölbad benötigen Sie etwa 3-5 Esslöffel Mandelöl, Jojobaöl oder ein anderes Badeöl. Nach dem Bad tupfen Sie sich nur sanft ab, statt kräftig zu rubbeln, damit der pflegende Ölfilm auf der Haut erhalten bleibt. Planen Sie danach etwa 30 Minuten Ruhezeit ein, damit die Pflegewirkstoffe optimal einziehen können.
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+ Welches Öl ist am besten für ein Ölbad geeignet?
Die Wahl des besten Öls hängt von Ihrem Hauttyp ab. Für empfindliche Haut ist Mandelöl der Klassiker – es ist besonders mild, reich an Vitamin E und eignet sich sogar für Babyhaut.
Bei Mischhaut empfiehlt sich Jojobaöl, da es der natürlichen Hautfettstruktur ähnelt und die Talgproduktion reguliert. Für reife Haut ab 40+ ist Arganöl ideal, da es reich an Antioxidantien ist und Fältchen mildern kann.
Kokosöl wirkt antimikrobiell und hilft bei Hautproblemen wie Akne. Weniger bekannt, aber sehr wirksam sind Sesamöl für wärmende Winterbäder und Olivenöl bei sehr trockener Haut. Sie können auch fertige Badeöle verwenden, die bereits optimal abgestimmte Ölmischungen enthalten.
+ Wie bereitet man ein Ölbad richtig zu?
Die Zubereitung eines Ölbads ist einfach, wenn Sie einige Schritte beachten. Geben Sie 3-5 Esslöffel Ihres Badeöls unter fließendes Wasser, während Sie die Wanne füllen. Die Wassertemperatur sollte angenehme 36-38°C betragen.
Für eine bessere Verteilung des Öls im Wasser können Sie es vorher mit etwas Milchpulver oder flüssigem Honig vermischen. Rühren Sie das Wasser anschließend mit der Hand um, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt.
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Aromatherapeutische Variante: Mischen Sie 10-15 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Lavendel oder Rose) mit zwei Esslöffeln Trägeröl wie Mandelöl. Baden Sie 15-20 Minuten und tupfen Sie sich danach nur sanft ab. Wichtig: Reinigen Sie die Badewanne nach der Nutzung gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel, um Ölablagerungen zu vermeiden.
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+ Was sind die Vorteile von Ölbädern gegenüber normalen Schaumbädern?
Ölbäder pflegen die Haut deutlich intensiver als herkömmliche Schaumbäder, die oft austrocknend wirken. Während des Badens legen sich reichhaltige Lipide wie ein schützender Film auf die Haut und bewahren sie vor dem Austrocknen.
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Die wichtigsten Vorteile:
- Intensive Feuchtigkeitsversorgung durch pflegende Badeöle
- Stärkung der natürlichen Hautbarriere
- Reduzierung von Juckreiz und Schuppenbildung
- Nach dem Bad ist Eincremen oft nicht mehr nötig
- Beruhigende Wirkung bei Hautreizungen und Neurodermitis
Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn Heizungsluft die Haut strapaziert, sind Ölbäder mit Mandelöl oder Arganöl wahre Wundermittel. Die Haut wird spürbar geschmeidiger, widerstandsfähiger und behält ihre natürliche Feuchtigkeit. Sie können Ihr Ölbad auch mit ätherischen Ölen anreichern, um zusätzlich von aromatherapeutischen Effekten zu profitieren.
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+ Kann man ätherische Öle direkt ins Badewasser geben?
Nein, ätherische Öle sollten niemals direkt ins Badewasser gegeben werden! Sie lösen sich nicht in Wasser auf und können unverdünnt Hautreizungen verursachen. Stattdessen müssen Sie die ätherischen Öle immer mit einem Trägeröl vermischen.
Die richtige Anwendung: Mischen Sie 10-15 Tropfen Ihres gewünschten ätherischen Öls mit zwei Esslöffeln Mandelöl, Jojobaöl oder einem anderen Basisöl. Diese Mischung geben Sie dann unter fließendes Badewasser.
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Alternativ können Sie auf fertige aromatherapeutische Badeöle zurückgreifen, die bereits optimal gemischt sind.
+ Sind Ölbäder für Menschen mit Neurodermitis geeignet?
Ja, Ölbäder können bei Neurodermitis sehr wohltuend sein und Symptome deutlich lindern. Sie sollten die Anwendung jedoch vorher mit Ihrem Hautarzt besprechen, besonders bei akuten Schüben oder offenen Hautstellen.
Ölbäder mit milden Ölen wie Mandelöl oder speziellen Neurodermitis-Badeölen helfen, die gestörte Hautbarriere zu stärken und den quälenden Juckreiz zu reduzieren. Die reichhaltigen Lipide legen sich schützend auf die Haut und bewahren sie vor weiterem Feuchtigkeitsverlust.
Wichtige Hinweise bei Neurodermitis:
- Wassertemperatur maximal 36°C – zu warmes Wasser verstärkt den Juckreiz
- Badezeit auf 10-15 Minuten begrenzen
- Keine ätherischen Öle bei akuten Schüben verwenden
- Nach dem Bad nur sanft abtupfen, nicht rubbeln
- Anschließend eine spezielle Neurodermitis-Pflege auftragen
Regelmäßige Ölbäder (1-2x wöchentlich) können die Hautqualität nachhaltig verbessern und die Häufigkeit von Schüben reduzieren.
+ Muss man nach einem Ölbad noch eincremen?
Nach einem Ölbad ist Eincremen meist nicht mehr zwingend nötig, da die Haut bereits optimal mit pflegenden Lipiden versorgt wurde. Das ist einer der größten Vorteile von Ölbädern gegenüber normalen Schaumbädern.
Wenn Sie sich nach dem Bad nur sanft abtupfen statt kräftig zu rubbeln, bleibt ein schützender Ölfilm auf der Haut erhalten. Dieser versorgt sie über Stunden mit Feuchtigkeit und hinterlässt ein angenehm geschmeidiges Hautgefühl ohne Spannungsgefühl.
Wann zusätzlich eincremen sinnvoll ist:
- Bei extrem trockener Haut können Sie eine leichte Körperlotion auftragen
- Bei Neurodermitis oder Psoriasis nach ärztlicher Empfehlung
- An besonders beanspruchten Stellen wie Ellenbogen oder Knien
Tipp: Verwenden Sie reichhaltige Öle wie Arganöl oder Mischungen mit Sheabutter für besonders intensive Pflege. Dann ist zusätzliches Eincremen definitiv überflüssig.
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+ Welche Öle eignen sich für ein entspannendes Lavendel-Ölbad?
Für ein entspannendes Lavendel-Ölbad, das besonders nach stressigen Tagen und vor dem Schlafengehen wirkt, benötigen Sie eine Kombination aus Basis- und ätherischen Ölen.
Rezept für ein Lavendel-Entspannungsbad:
Mischen Sie alle Zutaten in einer kleinen Schüssel und geben Sie die Mischung unter fließendes Badewasser. Baden Sie etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen für 15-20 Minuten bei angenehmen 36-38°C.
Alternativ können Sie auch ein fertiges Lavendel-Badeöl verwenden. Für zusätzliche Entspannung können Sie eine Lavendel-Duftkerze anzünden und leise Entspannungsmusik im Hintergrund laufen lassen.
+ Sind Ölbäder auch für reife Haut ab 50 Jahren geeignet?
Ja, Ölbäder sind sogar besonders wertvoll für reife Haut ab 50! Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger eigene Lipide und Feuchtigkeit, wodurch sie trockener wird und an Elastizität verliert. Ölbäder können diesen natürlichen Mangel optimal ausgleichen.
Besonders empfehlenswerte Öle für reife Haut:
- Arganöl – reich an Antioxidantien und Vitamin E, mildert Fältchen
- Rosenöl – regenerierend und straffend
- Vitamin E-Öl – starker Radikalfänger
- Sheabutter – intensiv pflegend und glättend
Ein reichhaltiges Rezept: 2 EL Olivenöl, 1 EL leicht erwärmte Sheabutter, 1 TL Vitamin E-Öl und 5 Tropfen Rosenöl mischen und ins Badewasser geben.
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Bei regelmäßiger Anwendung (1-2x wöchentlich) wird die Haut spürbar geschmeidiger, straffer und widerstandsfähiger. Die pflegenden Lipide unterstützen die Hautrege neration und verleihen neue Elastizität.
+ Was hilft gegen den Ölfilm in der Badewanne nach einem Ölbad?
Der Ölfilm in der Badewanne lässt sich einfach mit warmem Wasser und normalem Spülmittel entfernen. Dies sollten Sie direkt nach jedem Ölbad tun, damit sich keine hartnäckigen Ablagerungen bilden.
So reinigen Sie Ihre Badewanne richtig:
- Spülen Sie die Wanne zunächst mit warmem Wasser aus
- Geben Sie etwas Spülmittel auf einen feuchten Schwamm
- Wischen Sie die Ölrückstände gründlich ab
- Spülen Sie mit klarem Wasser nach
- Trocknen Sie die Wanne mit einem Mikrofasertuch, um Wasserflecken zu vermeiden
Präventiv-Tipp: Verwenden Sie nicht zu viel Öl – 3-5 Esslöffel Badeöl reichen völlig aus. Bei hartnäckigen Ablagerungen können Sie auch einen speziellen Badreiniger verwenden. Wichtig: Die regelmäßige Reinigung verhindert, dass die Badewanne rutschig wird und erhöht die Sicherheit beim nächsten Bad.
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